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Mario Schmidt (scuderia)

 Mein Blog will kein Bericht rekordlüsterner Kilometerfresserei sein.

Es ist nicht mein Ziel, so viele Kilometer als möglich zu sammeln, sondern davon zu erzählen, welche

Freude es bereiten kann, begeisterter Motorrad -Tourenfahrer und Nachdenker zu sein.

Meine Leidenschaft zum Reisen auf 2 Rädern entdeckte ich bereits im Grundschulalter.

Nichts bereitete mir, mangels Alters und finanzieller Mittel, mehr Freude als auf das Rennrad

meines Papa's zu steigen und der mir bekannten Welt, den gekrümmten, verlängerten Rücken zu

zeigen. Die Richtung war klar. Weg! Einfach nur dort hin, wo ich noch niemals war.

Andere Landschaften, Dörfer, Städte sehen.

Straßen zu befahren, die mir unbekannt waren und mit meiner alten Kodak schwarz weiße Fotos machen.

Die selbe Leidenschaft treibt mich auch heute noch an und wird immer stärker.

Nur kurbeln muss ich nicht mehr selbst. Auch meine Bilder wurden über die Jahre bunter.

 

 

 

 

Motorradkopf, das bin ich.

 

Leidenschaft für Motorräder, Reisen, Fotografieren, Nachdenken, Geschichten erzählen, Erfahrungen austauschen. Das treibt mich an. Das macht mir Freude. Man kennt mich als Mario Schmidt. Geboren wurde ich im Jahr 1959 in Graz. Zur Zeit fahre ich eine Yamaha XT1200ZE. Meine Frau fährt eine Suzuki Gladius, mein Sohn eine Yamaha Tracer 900 2018. Wie du siehst kann das ansteckend sein.

Seit über dreißig Jahren bin ich unter anderem, selbstständiger Fotojournalist mit internationalem Presseausweis.

 

Als ich mich wieder an ein Buch machen wollte, legte sich nach der dreihundertsten DinA4 Seite mein Kopf quer! Warum soll wieder ein Verlag den größten Teil meiner Arbeit einsacken. Bei meinem letzten Kurzgeschichten - Buch bekam ich nach Abzug der Einkommenssteuer, pro Buch fast mal einen fetten Euro! Und was die Verlage unter Marketing verstanden, setzen die Kinder bei uns im Kindergarten spielerisch um.  

An dem Buch arbeitete ich leidenschaftlich über ein Jahr.

Das wollte ich so nicht mehr und daher entschloss ich mich zu diesem Blog. Ich kann euch sagen, das fühlt sich gleich viel besser an. Da kann ich meine Gedanken sofort mitteilen. Ohne Druck, Versand und Abzügen. 

 

Den ersten Motorrad Reisebericht las ich als Teenager. Es war ein Buch aus Vater's Bibliothek und beschrieb die Motorradreise zweier Freunde, von Berlin an die französische Atlantikküste. Es war so beeindruckend und begeisternd für mich zu begreifen, was es damals bedeutete, mit Motorrädern zu Reisen.

Beschrieb es doch genau das, was für mich jungen Buben, Abenteuer und Sehnsucht ausmachte.

Gerne möchte ich euch Mut machen, diesem Drang zu folgen der uns Menschen doch oft so inne liegt und dabei zeigen, wie einfach es in der heutigen Zeit der Navi's, Handy's, elektronischen Routenplanern und modernen, zuverlässigen Motorrädern ist, sich von dieser Leidenschaft, dem Reisen mit dem Moped, verführen zu lassen.

 

Ach ja, Rechtschreibung!

Bitte verzeiht mir den einen oder anderen Schreibfehler. Rechtschreibung gehörte noch nie zu meinen Kernkompetenzen.

Die Chance, mit der "Neuen Deutschen Rechtschreibung" Einfachheit und Leichtigkeit in unsere Schreibe zu bringen, haben wie immer, die Falschen verkackt. Wie kann man denn zur Lösung dieser Aufgabe auch Germanisten und Deutsch Professoren verpflichten? Das kann ja nur aus dem Ruder laufen. Hätte man doch einfach Handwerker damit beauftragt, dann wäre es sicher perfekt geworden!

Unsere Germanistik Schlaumeier machten es nur noch komplizierter. Ein Beweis?

Beim rechtschreiberischen Zurechthobeln meines letzten Buches halfen mir zwei studierte Lektoren.

Als die sich selbst in vielen Punkten nicht einig wurden, hab ich es aufgegeben.

Jetzt schreib ich einfach wie es mir passt!

Salve, Mario